5 Regeln für schlechte Produkttexte

Foto zeigt einen Mann vor dem Laptop, mit einer Kreditkarte in seiner linken Hand. Auf dem Bildschirm ist ein Onlineshop zu sehen mit entsprechenden Produkttexten
Online einkaufen ist so bequem! Gute Produktbeschreibungen sind dabei das A und O eines jeden Onlineshops. Welche Fehler beim Produkttext sollten Sie vermeiden? Foto: CCO.

5 Regeln für schlechte Produkttexte

Gute Produktbeschreibungen sind megawichtig und müssen oft in wenigen Worten gelingen. Zigtausende Online-Shops leben davon, dass deren Artikel im Netz gefunden und idealerweise gekauft werden. Was Sie beim Texten von Produktbeschreibungen besser nicht machen sollten, lesen Sie hier.

1. Wiederhole dich

Identische Produkttexte, eins zu eins kopiert. Phrasen, die sich immer wiederholen. Eine Standardbeschreibung für alles. Im schlimmsten Fall sind diese Verkaufstexte vom Hersteller übernommen. Warum Zeit und Mühe investieren, um jedes Produkt individuell zu beschreiben und den Käufernutzen herauszuarbeiten? Und: Google kriegt das doch nicht mit, wenn ein Produkttext für 25 weitere Produkte verwendet werden, oder?

Doch! Google straft sogenannten Duplicate Content, also gedoppelte Inhalte, ab und platziert Ihre Webseite im Ranking weiter nach hinten. Die Chance, auf sich aufmerksam zu machen und gefunden zu werden, vertan. Außerdem, der Wille beim potenziellen Onlinekäufer auf den Bestellbutton zu klicken, sinkt beträchtlich. Denn wer in zahlreichen Shops identische Produktbeschreibungen liest, wird sich vielleicht den aussuchen, der sein Wunschprodukt ansprechend präsentiert – am besten mit einzigartigen Inhalten.

2. Langweile den Leser

Okay, nicht jedes Produkt ist superspannend und wichtig für den Erfolg. Trotzdem kein Grund, lieblos mit Produktinfos umzugehen. Wer sein Sortiment gut kennt und seine Zielgruppe, wird immer wieder Worte finden, um es dem Kunden ans Herz zu legen und im besten Fall eine positive Emotion auszulösen. Stellen Sie die objektiven Eigenschaften des Produktes ins rechte Licht und den Nutzen. Dafür ist es notwendig, sich immer wieder in den Kunden, in seine Zielgruppe hineinzuversetzen: Was ist dem Käufer wichtig? Welche Bedürfnisse hat der? Welches Problem wird durch das Produkt gelöst? Mit der Beantwortung dieser Fragen werden die Produktbeschreibungen automatisch besser – versprochen.

3. Übertreibungen – läuft!

Toll, toller, total geil: der effektivste Rasierer für Dreitagebärte, der rasanteste Actionfilm, der je gedreht wurde, die effektivste Gesichtscreme, mit der Sie zehn Jahre jünger aussehen werden, die Jahrhundertflut von 2002 … Stopp! Superlative nerven nicht nur, die nutzen sich ganz schnell ab. Auch Produkttexte werden so wenig glaubwürdig. Zumal Dinge suggeriert werden, die ein Produkt in der Regel nicht halten kann.

4. Mein Kunde kauft sowieso

Nein, warum sollte er? Der Weg zum nächsten Onlineshop ist nur einen Klick entfernt. Daher ist dies einer der zentralen Fragen für Shopbetreiber: Wie kann verhindert werden, dass Käufer vor dem Bestellen wieder abspringen? Wer den Kunden alle kaufentscheidenden Fragen im Vorwege klärt, punktet. Denn im Webshop kann er das Produkt nicht anfassen, testen oder anprobieren – oder auf die Schnelle persönlich einen Verkäufer nach Details und Beratung fragen. Klären Sie alle Infos und Details am besten vorab.

Positiver Nebeneffekt: Die Ausstiegsrate sinkt. Vorausgesetzt, das ganze Drumherum wie Seitendesign und Nutzerfreundlichkeit stimmt.

5. Wer soll das denn alles lesen?

Stimmt, Romane will keiner lesen, Stichworte auch nicht. Käufer wollen sich in der Regel kurz über ein Produkt informieren. Oder sie möchte sich vielleicht inspirieren lassen und brauchen nur noch einen kleinen Anstoß. Bilder können dabei nicht alles transportieren und nicht alles zeigen. Es gibt einen kleinen Trick: Um einen Fließtext nicht zu lang werden zu lassen, können ergänzend die wichtigsten Produktdetails in Bulletpoints, also in übersichtlichen Stichworten, aufgelistet werden. Hier lassen sich auch weniger spannende Fakten unterbringen.

P.S.: Durch ausführlichere Angaben zum Produkt werden Fehlkäufe weniger und die Retourenquote sinkt.

Kurz: Ein guter Produkttext …

• passt zu den Erwartungen und Wünschen des potenziellen Käufers,
• bringt die Kompetenz des Onlinehändlers rüber,
• vermittelt das Gefühl, dass der Käufer genau in diesem Shop und nicht woanders bestellen soll.

Zum Glück muss man beim Schreiben von Produkttexten das Rad nicht jedes Mal neu erfinden. Das wird bei der zwanzigsten Produktwiederholung auch schwierig (Texterkollegen werden jetzt sicher nicken!). Wer beim Texten variiert, mit Wörtern spielt und an den Nutzen für den Käufer denkt, macht alles richtig. Denn Unique Content, also einzigartige Inhalte, liebt nicht nur Google, sondern vor allen Dingen der Mensch. Wer dazu noch das eine oder andere Keyword für Google unterbringt und Suchmaschinen-Optimierung in seinen Facetten insgesamt berücksichtigt, macht’s noch besser.

Gern unterstütze ich Sie bei Ihren Produkttexten. Sprechen Sie mich an!

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